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Die Schweizer Landwirtschaft steht unter Dauerbeschuss – doch kaum jemand versteht noch, wie sie wirklich funktioniert.
Die Produzenten des Kinoerfolgs «Downhill Skiers» bringen mit «DIE KUH IM DORF LASSEN» einen neuen Dokumentarfilm auf die Leinwand, der auf dem gleichnamigen Bestseller von Blaise Hofmann basiert.
Es ist das Buch der Stunde. Als es kurz vor den Bauernprotesten im Jahr 2024 erschien, traf es einen Nerv und löste eine landesweite Debatte aus. Die Aufmerksamkeit ist seither ungebrochen. Nun ist der Dokumentarfilm «DIE KUH IM DORF LASSEN» – basierend auf dem im Atlantis Verlag erschienenen Bestseller des Westschweizer Autors und Winzers Blaise Hofmann, in Produktion. Der Film beleuchtet den tiefgreifenden Wandel der Schweizer Landwirtschaft und rückt die Menschen ins Zentrum, die zwischen Tradition und Strukturwandel, zwischen Stolz und wirtschaftlichem Druck arbeiten – und einer Gesellschaft gegenüberstehen, die scheinbar zu wissen glaubt, wie die Landwirt:innen arbeiten sollen.
Kaum ein Tag vergeht ohne eine weitere Hiobsbotschaft, die Bäuerinnen und Bauern weiter unter Druck setzt und auch in der Schweiz die Kluft zwischen Stadt und Land vertieft. In den Städten wird über Tierwohl und Nachhaltigkeit diskutiert, doch im Einkaufswagen landet oft das billigste Steak. Gleichzeitig kämpfen viele landwirtschaftliche Betriebe mit steigenden Anforderungen, wachsendem Preisdruck und mächtigen Akteuren im Lebensmittelmarkt. Doch die Landwirtschaft ist längst im Wandel. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern suchen neue Wege und versuchen so, ein Stück Unabhängigkeit zurückzugewinnen.
Der Kinodokumentarfilm «DIE KUH IM DORF LASSEN» nimmt dieses Spannungsfeld in den Blick. Er begleitet Landwirtinnen und Landwirte aus allen vier Sprachregionen der Schweiz und zeigt ein vielschichtiges Bild einer Landwirtschaft im Umbruch.
Regie führt der erfahrene Schweizer Dokumentar-Filmemacher Norbert Jenal: «Der Film beleuchtet die Komplexität der aktuellen landwirtschaftlichen Krise. Von sinkenden Einkommen über bürokratische Hürden bis hin zum Verlust traditioneller Praktiken sehen sich die Landwirt:innen vermehrt als Landschaftsgärtner:innen. Diese Themen greife ich auf und mache sie durch persönliche Geschichten greifbar.»
Blaise Hofmann meint dazu: «Die Kunst im Allgemeinen und das Kino im Besonderen ermöglichen es, die bäuerliche Welt spürbar zu machen, sich ihr eher über die Gefühle als über den Verstand, eher mit dem Bauch als mit dem Kopf zu nähern.» Roger Kaufmann (Produzent) ergänzt: «Mit seiner literarischen Erkundung eines urschweizerischen Themas hat Blaise Hofmann einen Nerv getroffen. Sein Resümee der Schweizer Agrikultur ist ebenso detailliert wie schonungslos. Norbert Jenal ist für die filmische Umsetzung ein Glücksfall: Er spricht alle vier Landessprachen und hat das nötige Feingefühl, um das Vertrauen der Protagonist:innen zu gewinnen, damit sie sich öffnen und ihre Geschichten ungeschönt erzählen.»
Produziert wird «DIE KUH IM DORF LASSEN» von Ascot Elite Entertainment. Das Produzentenquartett Roger Kaufmann, Karin G. Dietrich, Ralph S. Dietrich und Stephan Giger steht für erfolgreiche Kino- und Dokumentarfilmproduktionen wie «DIE NACHBARN VON OBEN», den aktuellen Kinoerfolg «DOWNHILL SKIERS» sowie «HALLO BETTY», «PLATZSPITZBABY» und «ZWINGLI», bei denen sie als Partner fungierten.
Der Film ist als gesamtschweizerisches Projekt konzipiert und integriert alle vier Landessprachen. Die Dreharbeiten dauern von April bis Herbst 2026. Der Schweizer Kinostart erfolgt im Verleih der Elite Film AG und ist fürs erste Quartal 2027 geplant.
DIE KUH IM DORF LASSEN ist eine Produktion der Elite Filmproduktion AG in Koproduktion mit dem Schweizer Radio und Fernsehen sowie der SRG SSR. Gefördert durch das Bundesamt für Kultur (BAK), Zürcher Filmstiftung, Kulturförderung Graubünden, Zentralschweizer Filmförderung, Kulturförderung Kanton Zug, Ernst Göhner Stiftung und Kulturfonds Suissimage.
Auf dem Bild: Links Norbert Jenal (Regie), rechts Blaise Hofmann (Autor)